Hertener Allgemeine Medienhaus Bauer

Wie klug ist Ihr Haus?

27. Februar 2014 11:07

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    Martin Becker (vorne), Energieberater bei der RWE Effizienz, bei einem Vor-Ort-Termin.

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    »Die intelligenten Thermostate richten sich nach der Temperatur. Scheint die Sonne ins Zimmer, geht die Heizung automatisch runter«, erklärt Holger Wellner von der RWE Effizienz.

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    Heizung und Licht lassen sich intuitiv übers Tablet steuern

Mit RWE SmartHome Energie sparen: Mieter und Hausbesitzer können das Hausautomationssystem selbst installieren

Schön wäre es, morgens aufzustehen und sofort den Duft von frisch gebrühtem Kaffee zu schnuppern.  Oder barfuß ins Badezimmer zu tapsen, wo die Heizung schon auf Wohlfühltemperatur läuft. Oder einen sorgenfreien Urlaub zu genießen, mit dem guten Gefühl, dass zu Hause alles in Ordnung ist. Was wie Zukunftsmusik klingt, ist schon auf dem Vormarsch: Immer mehr Deutsche rüsten die eigenen vier Wände mit sogenannten Hausautomationssystemen aus, die elektrische Geräte zentral steuern, Energie sparen und dem Bewohner erlauben, das traute Heim auch aus der Ferne im Blick zu behalten.

Das intelligente Zuhause heißt SmartHome

Bisher mussten solche Wohnsysteme jedoch aufwändig und teuer von einem Fachmann installiert werden und kamen daher vor allem für Mieter kaum in Frage. Doch mit SmartHome hat der Energieversorger RWE den Markt des intelligenten Heims revolutioniert. „In dem Funktionsumfang mit Plug & Play ist kein anderes System auf dem Markt“, erklärt Produktmanager Holger Wellner von der RWE Effizienz. Das sogenannte Plug & Play macht die Installation einfach: Auch Laien ohne besondere technische Vorkenntnisse können die einzelnen Geräte problemlos mit wenigen Handgriffen selbst anschließen, sie unabhängig vom Stromanbieter nutzen – und damit sogar umziehen.
Die intelligente Haussteuerung sorgt dabei nicht nur für mehr Wohnkomfort, greifbare Vorteile sind die Sicherheit, die das System für die eigenen vier Wände bietet, und der niedrigere Energieverbrauch. Wer zum Beispiel verreist ist, kann ganz einfach von unterwegs die Lichter oder Rollläden im Haus steuern, sich vergewissern, dass kein Fenster offen gelassen wurde oder mit Bewegungsmeldern nach dem Rechten sehen. Weiterer Aspekt der Sicherheitstechnik sind die Rauchmelder, die eine Rauchentwicklung besonders schnell registrieren und dank der Vernetzung sofort im ganzen Haus Alarm schlagen.
Auch Licht und Heizung denken mit – und reagieren auf ihre Umgebung: Die Heizung schaltet sich dank angebrachter Fenstersensoren beim Lüften automatisch ab, Lampen gehen aus, wenn niemand im Raum ist, und alle lästigen Standby-Verbraucher können per Fernbedienung oder Wandsender mit einem Knopfdruck zentral ausgeschaltet werden. Einmal individuell eingestellt, steuert SmartHome die Geräte selbstständig per Funk. So ergibt sich laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts ein Energie-Einsparpotenzial zwischen 17 und 40 Prozent je nach Personenanzahl im Haushalt.
Herzstück der Haussteuerung ist die im Starterpaket enthaltene Zentrale. „Sie öffnet wie ein Router das Tor zum Internet. Man legt einfach die Batterie ein und fertig“, sagt Wellner. Dann müssen nur noch die einzelnen Geräte angeschlossen werden: Das alte mechanische Heizungsthermostat kann ganz einfach gegen die neue, smarte Variante ausgetauscht werden. Mit Hilfe von Zwischensteckern werden zum Beispiel Lampen oder andere elektrische Geräte unkompliziert in das System integriert. Die einzelnen Komponenten melden sich automatisch an der Zentrale an und nach der Registrierung auf der SmartHome Website ist das System sofort betriebsbereit.

Effektiver Schutz vor unbefugtem Zugriff

Die Zentrale, der Sender sowie die Empfänger kommunizieren über eine verschlüsselte Funkverbindung. „Der Nachbar kann da nichts mehr mit seiner Fernbedienung ausrichten, im Gegensatz zu der Variante mit Zwischensteckern aus dem Baumarkt“, erklärt Wellner den Vorteil des Systems. Gleichzeitig haben die Kunden über ihre Online-Anbindung an den von RWE betriebenen Server auch unterwegs via Laptop, Tablet oder Smartphone jederzeit Zugriff auf ihr intelligentes Zuhause.
Das RWE SmartHome System ist seit drei Jahren auf dem Markt und ständig erweiterbar. Mittlerweile gibt es für die Haussteuerung 19 verschiedene Geräte und 17 Apps, mit denen neue Funktionen hinzugefügt werden können. „Dieser Markt fängt gerade erst an Fahrt zu gewinnen“, sagt Wellner. Partnerschaften mit Buderus und Miele ermöglichen jetzt schon die Steuerung der ganzen Heizungsanlage oder die Kommunikation mit Waschmaschine, Spülmaschine oder Trockner per Fernbedienung. „Aber wir haben auch schon Anfragen von Küchenherstellern. In fünf Jahren wird sich da viel verändert haben. Denn für den Kunden wird SmartHome immer interessanter je mehr Geräte er kombinieren kann.“
 

INFO
Das RWE SmartHome-Starterpaket inklusive der Zentrale, zwei Heizungsthermostaten, einem Zwischenstecker und einem Wandsender kann bundesweit über den RWE SmartHome-Webshop (www.rwe-smarthome.de) oder über die zentrale Info- und Bestellhotline (Tel. 0800/12 34 060) für 319 Euro bestellt werden. Mit dem Starterpaket und beim Kauf eines RWE SmartHome Controllers erhalten Kunden 24 Monate mobilen Zugriff auf RWE SmartHome. Danach kann der mobile Zugriff für 14,95 Euro pro Jahr für jeweils ein Jahr verlängert werden. Ein Stromliefervertrag mit RWE ist keine Voraussetzung, um das System zu nutzen.
Weitere Informationen zu RWE SmartHome gibt es im Internet unter www.rwe-smarthome.de oder in allen RWE Energieläden (Tel. 0800/99 44 009), zum Beispiel in Essen (I. Dellbrügge 7) oder Recklinghausen (Augustinessenstr. 2b).
Mehr RWE-Projekte unter
www.vorweggehen.de/ausgezeichnet


Energie-Tipps vom Fachmann

Das RWE-Wissensportal "Energiewelt" macht Häuser fit für die Zukunft – mit Haushaltsgerätesuche, Hausthermografie, Strom- und Energiesparberatung
 
Ob durch Sanierungsarbeiten oder mit besonders stromsparenden Waschmaschinen und TV-Geräten – Hausbesitzer und Mieter können in den eigenen vier Wänden an vielen Stellen Energie einsparen. Mit dem 400 Seiten starken RWE-Wissensportal zu den Themen „Energieeffizientes Bauen und Sanieren“ und „Energiesparen“ (www.energiewelt.de) können sich Kunden inhaltlich auf eine Energieberatung vorbereiten oder diese nachbereiten.
Zur Verfügung stehen eine Vielzahl von Tools. Mit der Haushaltsgerätesuche etwa finden Nutzer unter anderem besonders effiziente Kühlschränke, Waschmaschinen und Fernseher. Allein der Tausch eines in die Jahre gekommenen Wäschetrockners gegen ein neues, sparsames Gerät kann die Stromkosten um über 100 Euro im Jahr senken. Vorteil des erweiterten Online-Service-Angebots ist der kostenlose Dialog mit Energieberatern. Die Besucher der Website können hier ihre persönlichen Fragen von erfahrenen Experten beantworten lassen.
Für jeden, der wissen möchte, wie er in seinem Haushalt direkt und einfach Strom und damit Bares sparen kann, bietet sich eine Stromsparberatung an. Sie beinhaltet individuelle Tipps und Ratschläge vom Fachmann – ganz konkret auf den jeweiligen Haushalt und die Lebenssituation zugeschnitten – im Gespräch und anschließend in einem ausführlichen Ergebnisbericht.
Mit einer Hausthermografie erhalten Eigentümer eine gute Grundlage für eine professionelle Beratung. Der Fachmann nimmt dabei alle Seiten des Hauses mit einer Wärmebildkamera auf und zeigt auf, wo Heizenergie über Wärmebrücken in der Gebäudehülle verloren geht.
Am umfassendsten ist eine qualifizierte Energieberatung, bei der ein unabhängiger Berater (Architekt/Bauingenieur/Techniker) das Gebäude während einer etwa 2-stündigen Begehung analysiert. Die Kunden erfahren im Beratungsgespräch, mit welchen Maßnahmen sie ihr Haus energieeffizienter machen, ihre Energiekosten senken und welche Förderungen es für mögliche Maßnahmen gibt.
Die verschiedenen Angebote – von Thermografie oder Luftdichtheitstest als messtechnische Analyseinstrumente über die Energieberatungen und den Fördermittelservice bis hin zur Hauskaufberatung oder dem bedarfsorientierten Energieausweis – machen deutlich: Der Kunde sollte die Beratungstiefe selbst bestimmen und somit für die Informationen bezahlen, die er wirklich braucht.
 

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