Hertener Allgemeine Medienhaus Bauer

Annika mit Paul: Ohne Dich geht's nicht

Annika Mittelbach 30. Mai 2018 11:00

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    Pflegen eine besondere Freundschaft: Annika und Paul.

Scenario zeigt Herz – in unserer Reihe „Ohne Dich geht’s nicht“ dürfen Jugendredakteure und Leser eine Liebeserklärung abgeben: an ihren Partner, an Mama oder Papa, an die beste Freundin oder den besten Kumpel, den tollen Arbeitskollegen oder eben an das Haustier oder gar an einen Gegenstand. Heute bekennt sich Annika Mittelbach aus Marl zu ihrem Schatz: Hund Paul.

Wer oder was seid Ihr?
Wir sind Paul und Annika. Wir sind Hund und Mensch. Wir sind die besten Freunde seit etwa 14 Jahren.

Wie habt Ihr Euch kennengelernt?
Auf der Suche nach einem pelzigen neuen Familienmitglied bin ich bei einem Züchter in Marl gelandet. Sich nicht zu verlieben, wenn ein Haufen winziger Border Collies um einen herumtapst, ist einfach unmöglich. Paul war einer dieser süßen Fellknäuel, kaum so lang wie meine Hand und unglaublich weich. Die Entscheidung fiel schnell auf ihn und im Dezember 2004 durften wir den kleinen Kerl endlich zu uns holen.

Was war Euer bester Moment?
Den (!) besten Moment zu benennen ist gar nicht so einfach. Ich liebe es, wenn ich zurück nach Hause komme und Paul hinter der Scheibe unserer Haustür sitzt und sich schon freut, mit dem Po wackelt und jault, dass ich mich beeilen soll, reinzukommen. Wir hatten allerdings auch mal eine witzige Situation, die ich nie vergessen werde.

Mit dem Ball die Böschung hinab

Zu zweit waren wir spazieren, und Paul hat seinen Ball eine steile Böschung runterfallen lassen. Als er hinterher gesprungen ist, hat er noch nicht bedacht, wie er dort wieder hochkommen sollte. So hing er dann vor mir, seine Pfoten an den Rand des Abhangs gekrallt. Er kam einfach nicht mehr hoch, doch ich konnte ihm natürlich einen leichteren Weg zeigen – und so hat er es dann doch noch wieder raufgeschafft.

Gab es in Eurer Beziehung schon einmal brenzlige Situationen oder lief immer alles glatt?
In jeder Beziehung gibt es natürlich immer Höhen und Tiefen – auch bei Hund und Mensch. Manchmal geht man sich auf die Nerven und braucht Abstand voneinander, aber wenn es drauf ankommt, war ich natürlich immer für ihn da und er auf seine seltsame Art auch für mich. Paul ist nicht der Hund, der sich neben dich setzt, wenn du heulen musst, wie manche Hunde das so machen. Er ist eher der, der sich dann noch beschwert, dass er zu wenig Aufmerksamkeit bekommt und dann beleidigt abzieht. Aber er ist zumindest immer stets bemüht – und auf seine eigene Art ja doch irgendwie für einen da.

Was könnt Ihr voneinander lernen?
Da Paul inzwischen schon ein alter Mann ist, kann er von mir wohl nicht mehr viel lernen. Ich hingegen lerne eine ganze Menge von ihm. Er zeigt mir, wie man auch den gleichen langweiligen Spazierweg immer neu für sich entdecken kann. Er zeigt mir, dass es mir wichtig ist, einen Hund in meinem Leben zu haben. Wie gut mir Bewegung an der frischen Luft tut. Und wie man richtig entspannen und den ganzen Tag schlafen kann.

Was unternehmt Ihr gerne zusammen?
Wir schmusen gerne auf der Couch oder einfach auf dem Boden. Paul legt dann manchmal seine Pfote auf meinen Arm und lässt sich den Bauch kraulen und ich genieße sein weiches Fell.

Was macht Eure Beziehung besonders?
Bedingungslose Liebe und Urvertrauen.
Bei der Reihe dürft Ihr (bis 25) mitmachen! Zu wem oder was sagt Ihr denn: „Ohne Dich geht’s nicht“? Wir veröffentlichen Eure Liebeserklärung, mailt uns dazu einfach: scenario@medienhaus-bauer.de

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