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Kathi auf Malta: Besuch von Mama und Papa

Kathi Lenger 08. März 2018 15:35

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    Kathi hat hohen Besuch aus Herten da. Für ihre Mama gab’s in Valletta sogar Küsschen…

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    … und für den Papa auf der Nachbarinsel Gozo… äh… kein Küsschen. Aber ein schönes Erinnerungsfoto.

Teil 7 In dieser Woche kam mein zweiter Besuch auf Malta an: meine Eltern. Ich freute mich riesig darüber, sie endlich nach so vielen Wochen wiederzusehen.

Nach der Uni fuhr ich direkt zu ihrem Hotel, das sich in Sliema befand. Ganz ungeduldig schaute ich immer wieder zum Eingang – wo bleiben sie denn bloß? Und dann endlich waren sie da – bepackt mit Koffern und Rucksäcken. Ich war so glücklich. Gemeinsam bezogen wir ihr Zimmer mit einem fantastischen Ausblick aufs Meer. Nebenan war eine wunderschöne Kirche – das Ganze hatte wirklich ein tolles Flair. Das Hotel war wirklich sehr hübsch und modern, auch die Mitarbeiter waren sehr herzlich.

Die Woche, in der meine Eltern zu Besuch waren, unternahmen wir – nach der Uni – natürlich sehr viel: Es ging in die Hauptstadt Valletta, wo es Kuchen gab, und wir spazierten in Mdina und bummelten ein wenig in Sliema und erkundeten die Gegend.

Am Wochenende ging es für einen ganzen Tag mit der Fähre zu Maltas Schwesterinsel Gozo. Und ich sage Euch: Gozo ist so wunderschön! Wenn nicht sogar schöner als Malta selbst. Mit dem Bus fuhren wir 50 Minuten zum nördlichsten Punkt Maltas, und stiegen dort in die Gozo-Fähre ein. Auf dem Hinweg muss man übrigens nichts bezahlen – nur von Gozo nach Malta kostet es 4,95 Euro pro Person, also total günstig.

Nach nicht mehr als zwanzig Minuten auf dem Wasser, fuhren wir mit dem Bus direkt in Gozos Hauptstadt Victoria (Rabat), einem zauberhaften Ort, an den ich mich noch ganz genau erinnern konnte. Denn vor drei Jahren waren wir auch schon hier – mit dem Unterschied, dass die Festung, die wir auch an diesem Tag besichtigten, noch gar nicht fertig restauriert war. Deshalb war es für uns ein ganz besonderes Erlebnis, „Cittadella“ endlich fertig zu sehen! Ich kann Euch sagen, dass sich der Besuch auf jeden Fall lohnt. Auch meine Eltern waren begeistert und sehr beeindruckt. In dieser Festung befinden sich die Kathedrale Santa Marija, viele kleine Museen und verwinkelte Gassen. Hier kann man sich einige Stunden aufhalten – übrigens hat man von hier oben auch einen wunderschönen Ausblick auf Gozo.

Nach dem Erkunden der Festung wollten wir eigentlich noch das bekannte Felsentor Azure Window besuchen, jedoch ist es dieses Jahr im März durch einen starken Sturm eingestürzt. Wir hatten es 2014 zum Glück noch ganz gesehen, deshalb entschlossen wir uns, stattdessen ein bisschen durch die Straßen zu schlendern, bis es wieder auf die Fähre ging.

Cocktails trinken im Hotelrestaurant

An diesem Abend reservierten wir einen Tisch im Hotelrestaurant. Mit dabei: Tanita, meine Mitbewohnerin und gute Freundin. Meine Eltern luden uns zum Essen und später zum Cocktailtrinken ein. Es war ein super-lustiger Abend. Leider war der nächste Tag der letzte für meine Eltern – und dann hieß es wieder einmal: Abschied nehmen. Und wie Ihr ja schon wisst, mag ich Abschiede überhaupt nicht. Vermissen und Heimweh sind die schlimmsten Gefühle, die es meiner Meinung nach gibt. Weil meine Eltern das auch wissen, fiel unser Abschied auch kurz aus: Nach dem kleinen Spaziergang und dem Mittagessen in Valletta nahmen meine Eltern den Bus nach Slimea – und ich den nach Swatar, meinem Wohnort. Ein kleiner Kuss, eine kleine Umarmung und dann waren sie auch schon weg. Und ich dachte noch lange an den Satz: Zu Hause ist es immer noch am schönsten…
Kathi Lenger (23, Herten) kennt Ihr als Jugendredakteurin. Sie ist außerdem Journalismus- und PR-Studentin an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen und wird für sechs Monate ein Auslandssemester absolvieren und an der University of Malta studieren. Hier bei Scenario lässt Kathi Euch teilhaben, wie es ihr das halbe Jahr ergeht.


 

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