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Interview mit Alexander Jahnke: Erst bei DSDS, jetzt bei Grease

Kathi Lenger 22. Dezember 2017 15:06

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    Viel Musik, viel Tanz, viel gute Laune – das sind die besten Zutaten für ein Musical. „Grease“ macht also alles richtig vom 3. bis zum 14. Januar im Theater am Marientor in Duisburg.

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    Sie sind das Grease-Liebespaar: Alexander Jahnke und Veronika Riedl als Danny und Sandy.

Erst DSDS, jetzt Musical: Alexander Jahnke (30) landete in diesem Jahr auf dem zweiten Platz der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“. Seit Oktober spielt er nun die männliche Hauptrolle im Musical „Grease“. Wie es dazu kam, wie seine Tanzkünste vor dem Musical aussahen und was er für die Zukunft geplant hat, erzählt er im Interview und lässt noch Premierenfreikarten für Euch da.

Scenario: Alexander, Du spielst die männliche Hauptrolle Danny Zuko. Ist es schon immer ein Traum von Dir gewesen, in einem Musical mitzuspielen?
Alexander Jahnke:
Also, ich muss da immer ganz ehrlich sein, denn bevor ich mit „Grease“ angefangen habe, hatte ich noch gar keine Berührungspunkte mit Musicals. Ich bin ein totaler Disney-Fan und die Filme sind schon ein bisschen wie Musicals aufgebaut. Für mich war „Grease“ deshalb eine echte Premiere.

Scenario: Wie kam es denn dazu?
Alexander: Es war schon ein bisschen Glück im Spiel. Der Produzent hatte mich bei der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ entdeckt, wo ich einen Akt gemeinsam mit Chanelle gesungen habe. Es gefiel ihm wohl ganz gut. Wir zwei haben ein Liebespaar verkörpert – und genau darum geht es ja auch bei „Grease“. Daraufhin hat er mich zu einer Audition eingeladen, wo ich natürlich beweisen musste, dass ich auch tanzen und schauspielern kann.

Scenario: Wie schwer war es für Dich am Anfang, Dich in diese Rolle und in die Zeit der 50er-Jahre reinzuversetzen?
Alexander:
Natürlich braucht man ein bisschen Zeit, ein Gefühl für die Rolle zu bekommen. Aber inzwischen klappt das natürlich ganz gut.


Die Zeit hat einen besonderen Reiz

Scenario: Wärst Du gerne in den 50er-Jahren geboren?
Alexander:
Es gibt natürlich ein paar coole Sachen aus der Zeit, wie die Musik zum Beispiel. Ich finde, dass die 50er-Jahre einen ganz besonderen Charme ausstrahlen. Ganz genau kann ich das aber nicht beurteilen. Man sagt ja heute noch: Früher war alles besser. Außerdem finde ich, dass diese Zeit einen besonderen Reiz versprüht.

Scenario: In „Grease“ wird nicht nur viel gesungen, sondern auch viel getanzt. Wie sahen Deine Tanzkünste vorher aus? Musstest Du hart dafür trainieren?
Alexander:
Ich habe vorher noch nie getanzt. Natürlich mal im Club oder in der Disco. Aber es hat mir schon immer viel Spaß gemacht – und ich finde es echt super, dass ich das endlich einmal richtig beigebracht bekommen habe. Bevor es mit den richtigen Musical-Proben angefangen hat, hatte ich erst einmal 50 Tanzstunden. Mir fehlte am Anfang das Körpergefühl. Wenn man nie getanzt hat, dann weiß man gar nicht so wirklich, wie man sich genau bewegen muss. Durch jede Show entwickelt man sich immer weiter.

Scenario: Bei DSDS hast Du dieses Jahr den zweiten Platz belegt und bist dadurch bekannt geworden. Was nimmst Du aus dieser Zeit mit?
Alexander:
DSDS war eine wahnsinnig geile Zeit. Ich habe dort viele neue Menschen kennengelernt und neue Freundschaften geschlossen. Das war für mich eigentlich so das Wichtigste. Natürlich hat auch alles andere Spaß gemacht – mit Kameras zu arbeiten, auf der Bühne zu stehen, Live-Shows zu machen. Das sind Erinnerungen, die für immer bleiben.

Scenario: Den Traum, einmal bei einem Musical mitzuspielen, haben viele: Was würdest Du ihnen auf den Weg geben?
Alexander: Ich finde, man sollte immer weiter daran arbeiten. Wenn man den Traum hat, Musical-Darsteller zu werden, dann muss man immer und immer weitermachen. Das war bei mir genau das Gleiche. Irgendwann habe ich mich überwunden, zur Castingshow zu gehen. Und genau das ist das Wichtigste: Sich erst einmal zu überwinden.

Scenario: Bei welchem anderen Musical würdest Du denn gerne mal mitspielen?
Alexander: Natürlich kann ich das jetzt noch nicht so genau sagen. Aber wenn ich die Wahl hätte, dann würde ich gerne mal in einem Musical mitspielen, wo nicht so viel getanzt wird, sondern der Fokus auf Gesang und Schauspiel liegt. „Grease“ ist sehr intensiv und kann schon mit Leistungssport verglichen werden. Da dann einfach mal einen Kontrast zu haben, würde ich mal ganz interessant finden. Bei „Starlight Express“ zum Beispiel, würde ich mich jedoch nicht sehen.

Scenario: Was hast Du für die Zukunft geplant?
Alexander: Soweit kann ich noch gar nicht denken, da wir noch bis Juni auf Tour sind. Ich kann mir jedoch gut vorstellen, wieder zu einer Audition zu gehen, um mich für das nächste Musical zu bewerben. Die Arbeit, das Team, die Musik – es macht einfach unglaublich viel Spaß. Und gerade dann, wenn das Verhältnis zu den Kollegen super ist, macht die Arbeit gleich noch viel mehr Spaß.
Grease, Theater am Marientor, Duisburg, 3. bis 14. Januar, diverse Spielzeiten. Karten gibt es im RZ- und SZ-Ticketcenter oder unter der Ticket-Hotline 0209 / 14 77 999.

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