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Der lange Weg zum ersten Kuss: So findet Ihr den richtigen Partner

Alina Meyer 14. Februar 2017 05:38

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    Am 14. Februar ist Valentinstag - Tag der Liebenden. Foto: Christian Charisius

Eine Beziehung ist etwas Wunderschönes. Doch der Weg dorthin besteht aus vielen kleinen Etappen. Hat man die erste Hürde, das Kennenlernen, einmal genommen, sind die nächsten Schritte gleich einfacher zu bewältigen. Aber welche Möglichkeiten gibt es denn, einen potenziellen Partner kennenzulernen? Ich kann Euch versichern: eine ganze Menge. Das sind meine Vorschläge, wo oder wodurch Ihr jemanden kennenlernen könnt:

Durch den Freundes- und Bekanntenkreis:
Meiner Recherche sowie eigener Erfahrung nach lernen sich die meisten Paare über den eigenen Freundes- und Bekanntenkreis kennen. Der große Vorteil ist hier, dass man unter Freunden oft leichter ins Gespräch kommt. Man hat die Möglichkeit, jemand Neues unverbindlich kennenzulernen. Hier besteht nicht nur eine hohe Wahrscheinlichkeit einen potenziellen Partner zu finden, sondern auch die Möglichkeit, lockere Freundschaften zu knüpfen. Und wer weiß, vielleicht bringt der Kumpel beim nächsten Geburtstag selbst einen guten Freund oder eine Freundin mit.

Beim Ausgehen:
Ausgehen gehört unter Singles, die sich eine Beziehung wünschen, zum Pflichtprogramm. Denn wer nicht unter Leute kommt, lernt man auch niemanden kennen. Hier gibt es Möglichkeiten en masse.
Partys in der Disco oder auch Studentenpartys an der Uni sind immer gut, weil diese Orte Hunderte Jugendliche und vor allem Singles anziehen. Tanzfläche und Cocktailbar sind hier angesagt. Auch Geburtstage oder der Abend in der Stammkneipe bieten gute Möglichkeiten, jemanden kennenzulernen. Nicht zu vergessen sind Festivals, Konzerte und jegliche Art von Veranstaltungen. Da hat man auch gleich ein Gesprächsthema.

Am Arbeitsplatz:
Zum Arbeitsplatz zähle ich mal die Schule, die Universität, die Ausbildungsstelle oder auch das Praktikum. Die tägliche Arbeit oder der Schulalltag sind Dinge, die verbinden, sodass man leicht ins Plaudern kommt. Für Gespräche bietet sich die Mittagspause an. Und ein Gesprächsthema habt Ihr so sicherlich auch, sei es das neue Projekt, der Lehrer oder auch der Chef, über den man sich gemeinsam aufregen kann.

Durch Hobbys:
Hobbys verbinden und sind besonders wichtig neben dem normalen Alltag. Bestimmt hat jeder von Euch ein Hobby, dem er ein- bis zweimal die Woche nachgeht. Ideen gefälligst? Wie wär’s mal mit LARP, dem Live-Action-Role-Playing? Diese Art von Live-Rollenspiel zieht viele junge Leute an. Der Vorteil ist hier, dass Ihr in jede beliebige Rolle schlüpfen und einen Abend mal so sein könnt , wie Ihr möchtet. Außerdem gibt es in jeder Stadt mindestens ein Jugendzentrum, das Veranstaltungen anbieten. Hier könnt Ihr Euch auch abends aufhalten. Auch Musik ist ein tolles Hobby. Vielleicht gibt es ja eine Band, die ein neues Mitglied sucht. Oder wie wäre es denn mit einem Sprachkurs? Die Volkshochschulen bieten hier viele Möglichkeiten. Schaut Euch doch mal um!

Beim Sport:
Auch beim Sport trifft man immer wieder auf neue Leute. Hier habt Ihr auch sofort eine Gemeinsamkeit, die Euch verbindet, und seht Euch regelmäßig beim Training. Hier kommt es natürlich darauf an, welcher Sport Euch zusagt. Das Fitnessstudio bietet genauso viele Möglichkeiten jemanden kennenzulernen, wie der Tanzkurs, der Schwimm- oder Tennisverein.

Im Urlaub:
Auch im Urlaub fernab von Alltäglichen kann die große Liebe warten. Hier besteht allerdings die hohe Wahrscheinlichkeit, dass der potenzielle Partner nicht aus der eigenen Umgebung stammt. Urlaubsbekanntschaften bleiben entweder bei der kurzen Urlaubsliebe oder münden in der Fernbeziehung. Hier müsst Ihr für euch klarstellen, ob Ihr der Typ dafür seid.

Mit Dating-Apps:
Ich weiß, ich weiß. Dating-Portale wie Lovoo und Tinder werden von den meisten Jugendlichen als oberflächliche und nutzlose Partnersuche abgestempelt. Dabei habe ich schon von so vielen Paaren gehört, die sich über eine solche App kennengelernt haben! Das ist auch gar nicht so abwegig. Schließlich ist das doch der Sinn der ganzen Dating-Apps. Ich persönlich würde auch der App eine Chance geben und deshalb steht auch sie hier in meiner Liste drin. Man kann schließlich nicht alle Menschen über einen Kamm scheren und vielleicht ist der potenzielle Partner doch etwas schüchterner und vorerst lieber anonym unterwegs.

Über soziale Netzwerke:
Facebook und Instagram sind jetzt keine Dating-Apps, aber auch hier kann man über Freunde und Bekannte auf neue Gesichter stoßen. Der große Vorteil ist hier, dass man sich vorab das Profil des anderen anschauen kann und so gemeinsame Interessen ausfindig machen kann. Wichtig ist hier, die Art des Anschreibens. Seid einfach ganz locker und unverbindlich! Fallt nicht gleich mit der Tür ins Haus! Und: Standardisierte Anmachsprüche sind ein No-Go!

In Bus und Bahn oder im Flugzeug:
Zum Schluss kommt noch der ultimative Tipp von mir. Der potenzielle Partner muss nicht auf dem Konzert warten, zu dem Ihr gerade fahrt, sondern Ihr könnt ihn doch genauso auf dem Weg dorthin antreffen – und zwar im Bus oder in der Bahn. Ihr glaubt nicht, wie viele nette Menschen ich schon in Zügen kennengelernt habe! Das mag jetzt vielleicht komisch klingen, ist aber mein absoluter Ernst. Wenn Ihr sowieso schon gegenüber oder nebeneinandersitzt und Ihr eine lange Fahrt vor Euch habt, könnt Ihr den anderen doch mal fragen, wo es denn hingeht und zack – habt Ihr schon ein Gesprächsthema! Meinen damaligen Freund habe ich übrigens am Bonner Hauptbahnhof kennengelernt – geht alles!

Abschließend kommt noch ein wichtiger Tipp von mir: Sucht nicht zwanghaft nach einem potenziellen Partner, denn dann werdet Ihr ihn garantiert nicht finden. Die Augen offen zu halten, ist dagegen selbstverständlich erlaubt und hat in der Liebe noch nie geschadet!

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