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Mode für Frauen: Alles ist im Sommer 2017 möglich

Andrea Abrell (dpa) 02. März 2017 12:49

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    Von den 80er Jahren inspirierte Statement-Shirts liegen im Trend. Einen Stilbruch dazu bildet ein schicker Rock wie bei SET (Mantel 250 Euro, Sweater 80 Euro, Rock 150 Euro).

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    Kein Sommer ohne dieses Design: Blumenmuster wie bei Marc Cain sind einfach ein Verkaufshit (Jacke 279 Euro, Blusentop 249 Euro, Hose 249 Euro).

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    Die 80er sind zurück: Schulterpolster sind ein alter neuer Trend für die Frauenmode. Dazu gelten Kombinationen in klassischem Schwarz-Weiß-Kontrast wie hier bei Michael Kors Collection als angesagt (Jacke 1.995 Euro, Bluse 795 Euro).

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    Schultern statt tiefes Dekolleté: s.Oliver Black Label setzt auf Carmenblusen für den Sommer 2017 (Bluse ca. 70 Euro)

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    Ein weiterer Hingucker in diesem Sommer: breite Gürtel, die eine schöne Taille formen, wie hier bei Liu Jo zu sehen (Gürtel 139 Euro, Kleid nicht in Dtl. erhältlich).

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    Ein Detail, aber auch das kann ein Trend sein: Rüschen gehören in dieser Saison zur Frauenmode. Patrizia Pepe verziert damit ein Sommerkleid (Kleid 285 Euro, Ohrringe 55 Euro, Armband 55 Euro, Tasche 109 Euro).

Gestern hatten wir hier die „Mode für Männer“, aber die Damenwelt soll hier nicht benachteiligt werden! Und deshalb kommt jetzt „Mode für Frauen“ – und zwar Sommermode. Die schönste Jahreszeit steht für Sonne, Wärme und Lebensfreude. Vor allem aber bedeutet das: endlich wieder neue Modetrends. Was ist in dieser Saison angesagt, worauf sollten modebewusste Frauen nicht verzichten?

60er- bis 80er-Look: Alles ist möglich – das ist die Überschrift des Modesommers für Frauen 2017. „So melden sich die 80er-Jahre mit Elementen wie Schulterpolstern wieder zurück, aber auch der Stil von Jackie O. aus den 60ern liegt im Trend“, zählt die Stilberaterin Maria Hans auf. Die Schulterpolster, die seinerzeit der Designer Claude Montana berühmt gemacht hat, sind in der Renaissance aber schlichter als im Original.

Personal Shopper Andrea Lakeberg ist überzeugt: „Auch wenn viele Frauen sich vielleicht mit diesem Trend schwertun werden, darf man eines nicht vergessen: Diese Polster sorgen für eine tolle Silhouette.“
Passend zu dem 80er-Jahre-Trend sind auch Bundfaltenhosen wieder da.
Apropos Hosen, auch hier gibt es kaum etwas, was nicht im Handel zu finden ist: „Von Bermudas, die jetzt mit hohen Absätzen kombiniert werden, über schmal geschnittene Zigarettenhosen und Modelle, die bereits am Knöchel enden, ist alles dabei, was man für immer neue Looks braucht“, zählt der Stilberater Andreas Rose seine Beobachtungen auf.

Beim Anziehen gute Laune

Sonnentöne: „Bei den Farben kommt in dieser Saison wirklich jede Frau auf ihre Kosten“, erklärt Rose. „Leuchtende Töne wie Blau oder Pink sind nämlich ebenso angesagt wie zarte Pastelle, etwa Rosa.“ Vor allem aber die sogenannten Sonnentöne – also Orange oder ein kräftiges Gelb – spielen in dieser Saison eine Rolle und machen schon beim Anziehen gute Laune.
„Auch Neonfarben feiern jetzt wieder ein Comeback“, ergänzt Stilberaterin Maria Hans. Diese schrillen Töne sehen zu gebräunter Haut besonders toll aus. „Daneben gibt es aber auch viele tolle Stücke in klassischem Schwarz-Weiß-Kontrast, der besonders bei grafischen Mustern gefragt ist“, sagt Andreas Rose.

Blüten und Streifen: Zwei Trends heben sich bei den Mustern in den Frühlings- und Sommerkollektionen besonders hervor: Blüten und Streifen. „Oft werden diese Dessins auch miteinander kombiniert“, erläutert Rose. „Das ergibt einen bunten und mutigen Sommerlook.“ Natürlich kann man die beiden Formen auch als Solisten tragen. Die Blüten sind meist plakativ und farbenfroh, Streifen dagegen gibt es in vielen Varianten – breit, schmal oder beides gemixt.

Karos machen mädchenhaft

Auch Karos, die vor einigen Saisons schon den Aufstieg zum Verkaufshit geschafft haben, bleiben im Sommer 2017 erhalten. Dazu gehört vor allem das Vichy-Karo, das in Pastellen ebenso angeboten wird wie in leuchtenden Tönen. Dieses Muster wurde in den 1950er-Jahren berühmt und hat bis heute nichts von seinem mädchenhaften Charme verloren.

Outdoor-Look: Wem durchmischte Blumen, Streifen und Karos zu verspielt sind, hat durchaus Alternativen. Alles, was an die typische Outdoormode erinnert, ist im Sommer ein Thema, wie Lakeberg erklärt. Modisch zählen dazu Elemente aus der Safari-Bekleidung, aber auch Stücke mit Anleihen aus der Sportmode. „Klassische Khaki-Stoffe gehören zu diesem Trend genauso wie Cargo-Hosen, Field-Jackets oder Sport-shirts“, zählt die Einkaufsberaterin auf.

Schulterpolster: Auch in den Details von vielen Kleidungsstücken verstecken sich Trends. „So rücken beispielsweise Arme und Schultern vermehrt in den Mittelpunkt, sei es durch Carmen-Ausschnitte oder Trompetenärmel“, berichtet Hans. Natürlich zählen auch die Schulterpolster dazu.

„Vor allem breite Modelle aus weichem Leder sind jetzt ein modisches Muss“, findet Lakeberg. „Sie werden zu Blumenkleidern ebenso kombiniert wie zu Rock und Bluse – und machen immer eine tolle Figur.“ Rose hat einen extra Tipp dazu: „Alternativ zu breiten Taillengürteln kann man auch mehrere schmale Varianten zusammentragen.“

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