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"The Rain" bei Netflix: Panik, wenn der Regen fällt

Annika Mittelbach 15. Juni 2018 11:59

  • Teaserbild

    „The Rain“ könnt Ihr bei Netflix streamen.

Apokalyptische Serien wie „The Walking Dead“ erfreuen sich großer Beliebtheit. Auch die neue, dänische Netflix-Produktion „The Rain“ behandelt das Thema einer postapokalyptischen Welt.

Eines Tages fängt es an zu regnen. Im Regen ist ein tödlicher Virus, der die Bewohnerzahl Skandinaviens um ein Vielfaches reduziert hat. Nur wenige Menschen konnten dieser Katastrophe entgehen. Die Übrigen müssen in der neuen Welt knappe Wasser- und Nahrungsressourcen ergründen – denn alles ist durch das Virus verseucht.

Im Mittelpunkt der Netflix-Serie „The Rain“ stehen die beiden Geschwister Simone und Rasmus, die von ihrem Vater in einem Bunker untergebracht wurden und sechs Jahre dort zu zweit gelebt haben. Als das Essen in dem Bunker langsam knapp wird, wissen die beiden, dass es Zeit wird, wieder raus- und auf die Suche nach ihrem Vater zu gehen.

Dabei schließen sie sich einer umherziehenden Gruppe von Überlebenden an und kommen dem Geheimnis des Virus auf die Spur.

Mir persönlich gefällt „The Rain“ ganz gut. Man wird als Zuschauer zwar ungewöhnlich schnell in die belastende Ausnahmesituation der Katastrophe geworfen, kann sich so aber auch sehr gut in die Gefühlswelt der beiden Protagonisten einfühlen. Es überkommt einen ein regelrechter Schauer, wenn man nach und nach versteht, was zu der Katastrophe geführt hat und wie eine solche Situation das menschliche Zusammenleben belastet und verändert.

„The Rain“ ist eine Serie, die ich jedem, der ein bisschen Spannung vertragen kann, nur empfehlen würde. Leider hat die erste Staffel nur acht Folgen, also ein kurzes aber intensives Vergnügen!

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