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Trend: Bommel: Die Invasion der Puschel

Anna und Lena Päseler 10. Januar 2017 13:22

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    Anna hat auch einen Puschel auf ihrem Kopf! So knuffig!

Mode Egal, wo man zurzeit unterwegs ist, sie sind überall: Puschel! Sie baumeln auf Mützen, zieren Schals und Stiefel oder hängen an Taschen. In allen Farben, Größen und Arten. Die Bommel-Invasion ist im vollen Gange – und wir verraten Euch wieso.

Eigentlich ist es ein offenes Geheimnis, wieso gerade wir Mädels so sehr auf die kleinen flauschigen Accessoires stehen. Ich würde es einfach mal als „Küken-Effekt“ bezeichnen. Kleine süße Tiere lassen nämlich unser Herz höherschlagen. Zwar möchten Jungs sicherlich auch gerne ausrasten, wenn sie ein tapsiges Baby-Kätzchen kraulen, aber das passt nicht zum typischen Männer-Image. Also frohlocken die Mädels wild gestikulierend und quietschend vor sich hin, während die Typen hinter ihrem Lächeln um Fassung ringen.
Kein Wunder also, dass wir Mädels unsere Liebe zu Kleinem und Flauschigem auch gerne modisch ausdrücken. Der Bommel ist dabei mit allen Attributen ausgestattet, die auch ein Küken mit sich bringt: zierlich, weich und rund – und jeder möchte ihn kuscheln.

Schon lange finden sich aus diesem Grund in den Regalen der Boutiquen und Klamottenläden Bommelmützen.
Irgendwann wanderten die Puschel von der Kopfbedeckung an den Schal. Immer öfter sieht man auch Winterstiefel, die mit kleinen Bommeln verziert sind. Vereinzelt sind die flauschigen Bällchen auch an gestrickten Handschuhen wiederzufinden, an Socken, Ketten und Armbändern.
Ein Trend, der sich erst diesen Herbst wie eine Flutwelle durch die Kleiderschränke gewälzt hat, ist der Solo-Puschel. Ohne Mütze, ohne großen Tamtam einfach nur ein flauschiger Bommel.
Meist besteht er aus Kunstfasern und sieht leicht explodiert aus. Inzwischen schmückt er unzählige Handtaschen. An dem kleinen Kettchen, mit dem der Bommel befestigt wird, sind manchmal auch noch zusätzlich kleine Anhänger und Glitzersteinchen angebracht –  für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Gerade jetzt im Winter, wo Strick und „Hauptsache kuschelig“ wieder total In sind, hat der Puschel sich überproportional vermehrt. Wenn man einen Blick für das niedliche Accessoire entwickelt hat, ist man am Staunen, wo man ihn überall antrifft.

Falls Ihr Euch nun auch gerne eine modische Wuschel-Kugel für Eure Handtasche besorgen wollt, kein Problem: Denn inzwischen findet man gefühlt fast in jedem Laden diesen Trend-Anhänger. Nur die Suche nach dem einen, richtigen Bommel kann sich teilweise schwierig gestalten. Um ganz schnell zu Eurem individualisierten Puschel zu gelangen, ist nichts einfacher, als ihn selbst zu basteln.

So macht Ihr Euren eigenen Puschel

Wie Ihr innerhalb kürzester Zeit erfolgreich ans Ziel kommt und was für Materialien Ihr zum Start als DIY-Designerin braucht, erklären wir Euch jetzt:
Für Euren eigenen Puschel braucht Ihr Pappe, eine Schere und Wolle. Zuallererst schneidet Ihr aus der Pappe zwei Kreise mit jeweils einem etwa Zwei-Euro-Stück großem Loch heraus und fangt an die Wolle durch das Loch um die zusammengelegten Pappstücke zu wickeln.
Dies macht Ihr so lange, bis nichts mehr von der Pappe zu sehen ist, wobei Ihr mit der Anzahl der Umwicklungen selbst bestimmen könnt, wie dicht Euer Bommel schließlich wird. Danach schneidet Ihr entlang der äußeren Pappkante, sodass die Wollfäden durchtrennt werden. Jetzt drückt Ihr die beiden Pappkreise auseinander, zieht einen Faden um die nun entstandene Mitte und bindet diesen zusammen.
Ein weiterer Schnitt, dieses Mal durch die Pappen, ermöglicht die Entfernung der Ringe. Nun ist Euer Puschel schon so gut wie fertig. Ihr müsst nur noch den Faden, der alles zusammenhält, zu einer Schlaufe verknoten.
Nach Belieben könnt Ihr ein Kettchen, eine Kordel, Perlen oder einen Schlüsselring mit einarbeiten. Und schon habt Ihr Euren eigenen DIY-Puschel fertig!

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