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Drogerie-Filiale: Rossmann kommt an die Kranzplatte

Carola Wagner 10. August 2018 10:00

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    In dem beigefarbenen Flachdach-Gebäude im Herzen Langenbochums eröffnet Ende September eine Rossmann-Filiale.

HERTEN In puncto Einzelhandel sieht es düster aus in Langenbochums Mitte. Nach mehreren Geschäftsaufgaben schließt bald auch "Matratzen Concord" und der türkische „Defnem“-Supermarkt ist bereits verwaist. Hier zeigt sich aber ein Lichtstreif am Horizont: Das Drogerie-Unternehmen Rossmann will das Ladenlokal an der Feldstraße 244 mit neuem Leben füllen.

Rossmann eröffnet dort am Samstag, 29. September, eine Filiale. Auf 740 Quadratmetern Verkaufsfläche bietet das Unternehmen den Kunden in Zukunft ein umfangreiches Sortiment, das neben den üblichen Drogerieartikeln und Lebensmitteln auch Schreib- und Spielwaren umfasst.

„Insgesamt werden 15 Mitarbeiter am Standort beschäftigt sein“, erklärt Unternehmenssprecherin Vivian Thürnau auf Anfrage unserer Zeitung. Das ist aber auch schon alles, was sie zu dem neuen Standort sagen will.

Viele Gerüchte

Dabei schießen in Herten die Gerüchte um Rossmann ins Kraut. Hintergrund ist die Tatsache, dass die einzige Rossmann-Filiale in Herten, jene an der Westerholter Bahnhofstraße 79, demnächst umgebaut und vergrößert werden soll. An das Gebäude, in dem auch das mittlerweile geschlossene Schuhhaus Schnieders beheimatet war, soll eine Halle angebaut werden. Die Filiale wäre nach dem Umbau doppelt so groß wie heute und könnte dann das erweiterte Sortiment anbieten – so, wie es ab dem 29. September in Langenbochum der Fall sein soll.

Nun wird in der Bevölkerung spekuliert, ob die Rossmann-Filiale in Langenbochum nur vorübergehend als Ersatz für das Westerholter Ladenlokal genutzt und mit dessen Neueröffnung nach erfolgtem Umbau wieder aufgegeben wird. Viele Anwohner hoffen, dass Rossmann sich dauerhaft an der Feldstraße 244 niederlässt, denn seit der Schließung der Drogerie Schlecker fehlt in Langenbochum ein Drogeriemarkt.

Das Ladenlokal in der „herzlichen Mitte“ wurde in der Vergangenheit von verschiedenen Supermärkten genutzt: Auf „Spar“ folgten „Edeka“, der türkische „Ulu“-Markt und zuletzt „Defnem“. Sie alle scheiterten – nicht zuletzt wegen fehlender Parkplätze.

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Kommentare

Was soll uns der Artikel jetzt sagen?
von nickelback am 10.08.18 13:40 Uhr

Da spricht man genauso von hätte, könnte, würde, wie die Menschen auf der Straße.

Mangelnde Parkplätze?
von serina-m am 01.10.18 18:00 Uhr

also an mangelnden Parkplätzen kanns nicht liegen. Ich arbeite in dem Gebäudekomplex, die Tiefgarage war nie ausgelastet und auf dem Kirchplatz und an den Randstreifen ist auch genug Platz. Bei Defnem lagßs wohl am unfreundlichen Personal

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